Mileva Marić – einer der ersten Frauen in Europa, die ein Studium der Physik und Mathematik begann und dort 1896 in Zürich einen gewissen Albert Einstein kennenlernte. Die beiden diskutierten schon früh gemeinsam Fragen der Physik, Mileva Marić rechnete für ihn, und in erhaltenen Briefen spricht Albert Einstein sehr klar von „unserer Arbeit“, wenn es um die Grundlagen der Relativitätstheorie geht. Öffentlich von Albert Einstein anerkannt wurde ihr Beitrag nie. Auch aus seinen Veröffentlichungen wurde ihr Name getilgt. Stattdessen fiel Mileva Marić die Rolle der Hausfrau und Mutter zu – und nach der Scheidung die einer Bittstellerin, die ihren Ex-Mann regelmäßig um Geld bitten musste, um sich um die gemeinsamen Kinder kümmern zu können.
Shownotes zum Hauptteil
- Mileva Einstein oder Die Theorie der Einsamkeit: Roman von Slavenka Drakulić
- Kurzusammenfassung ihres Lebens (Fembio)
- Zusammenfassung der Diskussion um die Co-Autorenschaft von Maric (Download)
- Die Mutter der Relativitätstheorie (Emma)
- John Stachel zur Co-Autorschaft
- Der schwer chauvinistische Artikel in der Zeit von 1990 (Zeit)
- The Collected Papers of Albert Einstein, Volume 1: The Early Years, 1879-1902
- Am Sonntag küss’ ich dich mündlich: Die Liebesbriefe 1897-1903. Albert Einstein und Mileva Marić (Piper 2005)
- Serbischer Wikipediaeintrag, in dem steht sie habe den Nobelpreis für Physik erhalten
- Liv Strömquist über ihren Comic I am every Women (Deutschlandfunk Kultur)
Weitere Podcasts zu Mileva Marić
- Das Genie neben Einstein (Herstory)
- Vom Scheitern in der Liebe und der Physik (Deutschlandfunk Kultur)
- Die Frau hinter Einsteins Relativitätstheorie (BR)
News und Palaver
- „Das wäre ein realistischer Weg in die EU“ (Gastbeitrag von Edi Rama und Aleksandar Vucic in der FAZ)
- Neuwahlen im Kosovo (SRF)
- Existenzkrise beim Öffentlich-Rechtlichen in Bosnien-Herzegowina (Deutschlandfunk)
- Festnahme von Aco Djukanović (Balkan Insight)
- Festnahme Artan Grubi (Balkan Insight)