• Extra: Eurovision 2021 Nachlese

    Der Balkan hat beim diesjährigen Eurovision ziemlich abgelost. Kroatien, Slowenien und FYROM sind vorher rausgeflogen. Albanien auf der 21, Serbien auf der 15 und Bulgarien immerhin noch auf der 11. Immerhin können wir uns damit trösten, dass die zweitplatzierte Französin einen serbischen Opa hat und der drittplatzierte Schweizer kosovo-albanische Eltern. Krsto und Danijel kommentieren die Balkanbeiträge und erzählen euch, warum das alles eigentlich eine große Verschwörung gegen Kroatien ist.

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    Der ESC oder 12 Punkte für Jugoslawien

    Wir haben es schon oft gesagt und wir sagen es wieder: Es gibt nichts, was man auf dem Balkan nicht politisch aufladen könnte. Das gilt auch für den ESC – den Eurovision Song Contest.

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    Antislawischer Rassismus oder Für immer Untermensch?

    In dieser Episode geht es um ein Reizthema: Rassismus gegen Weiße! Keine Angst, wir sind jetzt nicht zur Heule-Rechten übergelaufen, die Euch erzählen will, dass ja in Wirklichkeit vor allem Weiße Opfer von Rassismus werden. Aber in dieser Episode soll es um Menschen gehen, die im Alltag irgendwie als „weiß“ gelten und trotzdem rassistisch diskriminiert werden.

  • NvBB: Was hat es auf sich mit.... ZA DOM SPREMNI?

    In Kroatien streitet man sich mal wieder um drei kleine Worte: Za dom spremni – Für die Heimat bereit. Die Grußformel der faschistischen Ustascha-Bewegung ist in Kroatien beinahe allgegenwärtig – und das obwohl das Verfassungsgericht mehrfach festgestellt hat, dass der Gruß verfassungsfeindlich ist. Eine aktuelle Gesetzesinitiative fordert nun sein vollständiges Verbot.

Neues vom Ballaballa-Balkan

Der Podcast für Polemik und Palaver vom Ballaballa-Balkan. Mit dem grimmigen „Kroaten“ Danijel Majić und dem Nationalismusbehinderten Krsto Lazarević.

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Danijel Majic

Die Familie von Danijel Majić stammt ursprünglich aus Tomislavgrad. Das liegt zwar in Bosnien-Herzegowina, soll aber irgendwie doch eine kroatische "Stadt" sein. Inzwischen dürfte Danijel direkt nach König Tomislav der zweitbekannteste Mensch mit Tomislavgradbezug auf diesem Planeten sein. Trotzdem scheint man den "stolzen Vaterlandsverräter" in der Herzegowina nicht sonderlich leiden zu können. Danijel vermutet, dass es damit zusammenhängt, dass er sich auch nach mehr als 10 Jahren als Journalist immer noch keinen anständigen BMW leisten kann. Vielleicht fungiert er deshalb in patridiotischen Medien nur als "Kroate" in Anführungszeichen.

Krsto Lazarevic

Krsto berichtete aus Sarajevo, Belgrad und Wien für verschiende deutschsprachige Medien über den Ballaballa-Balkan. Momentan befindet er sich im Berliner Exil. Von seinen Fans wird er abwechselnd als serbischer Faschist, Tschetnik, Kommunist oder Vaterlandsverräter beschimpft. Aufgrund einer Verletzung an seinem rechten Unterarm leidet er unter einer Nationalismusbehinderung, da er nicht alle drei Finger zum serbischen Gruß ausstrecken kann. Gemeinsam mit vielen seiner Landsleute zog es ihn 1992 aus Bosnien-Herzegowina nach Deutschland.